Spannungs- und geschmackloser Studiofilm.
Den härtesten Kampf- und Belastungsproben gemäss wurde Leonidas (Gerard Butler) grossgezogen. Als König von Sparta setzt er sich dem persischen Angreifer Xerxes (Rodrigo Santoro) mit 300 seiner besten Männer entgegen, wozu er aus taktischen Überlegungen eine enge Felsschlucht als Schauplatz auswählt.
© Warner Bros. Ent. All rights reserved.
Die Geschichte von «300» ist so simpel, wie sie sich anhört. Dabei stören mich vor allem mehrere verunstaltete und völlig absurde Figuren, Unsterbliche und Monster, von dem geschmacklosen Orakel ganz zu schweigen. Die halb reale, halb surreale Wunderwelt trifft meinen Geschmack wahrlich nicht.
Fast die ganze Zeit fühle ich mich wie in einem PC-Spiel, da in «300» extrem viel dem Computer entsprungen ist. Es erweckt den Anschein, als sei der Film komplett im Studio entstanden. Meistens ist mir die Inszenierung ein Dorn im Auge, einzig die düstere Farbgebung passt, weil sie die trostlose Atmosphäre stützt. Einige zitatreife Sprüche und die Musik zählen ebenfalls zu den Pluspunkten, die Schauspieler bleiben dagegen nicht nennenswert.
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Lange Zeit herrscht tote Hose und Langweile macht sich bei mir breit. Das Beste an «300» besteht aus kaum einer Handvoll gelungener Szenen, wozu nebst dem «Das ist Sparta!»-Schrei die drei bis vier Schlachtszenen zählen. Von der Quantität her hätte ich mehr erwartet, die optische Qualität präsentiert sich dafür einzigartig und sehenswert mit vielen Zeitlupen. Recht blutreich durchstechen und schlagen die wenigen Spartaner sich durch eine Überzahl Feinde, wobei sie ihre Erfahrung und Wendigkeit beweisen.
Fazit: Keine Ahnung, weshalb das hochgelobte «300» derart viele Filmfans fasziniert. Ich habe öfters die Augen verdreht und mich gelangweilt. Die wenigen Schlachtszenen haben zwar was, aber ansonsten kann ich an dem «Klassiker» kein gutes Haar finden.
 | Originaltitel: 300 | |
| Regie: Zack Snyder | August 2010 |