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5 / 10  

Back In Action

Fade inszenierter Actionreisser.

Ex-Elitesoldat Billy (Billy Blanks) passt es nicht, dass seine Schwester mit einem Kriminellen liebäugelt und will sie von ihm fernhalten. Dieses Unterfangen stellt sich als schwieriger heraus als angenommen. Hinzu kommen die aufflammenden Differenzen mit dem ernstzunehmenden Gesetzeshüter Frank Rossi
(Roddy Piper), der hinter demselben Gangster her ist. Obwohl sie einander nicht mögen, überlegen sich die beiden, ob sie nicht gemeinsam dem Verbrecherhaufen entgegentreten sollten.

Die Geschichte erreicht nicht einmal ein durchschnittliches Niveau, Spannung vermisse ich daher gänzlich und die Darsteller spielen auch mehr schlecht als recht. Die Inszenierung ist zwar zügig, wirkt auf mich aber amateurhaft, ähnlich einer billigen TV-Produktion. Wahrscheinlich habe ich mit «Back In Action» seines Entstehungsalters wegen so viel Mühe, denn beinahe alle negativen Kritikpunkte haben damit zu tun.

Was es bei einem derartigen Filmtitel zweifelsfrei geben muss, ist Action. Und dem ist wirklich so. Die anfängliche Schiesserei auf dem Friedhof geht schon recht ausgiebig vonstatten, wenngleich sie recht statisch wirkt. Danach werden in wohltuend kurzen Abständen Schlägereien geboten. Doch mit der Zeit wird das Gekloppe doch recht eintönig. Irgendwie immer dasselbe und Action in anderweitiger Form gibt es nicht. Erst gegen Ende folgen ein paar wenige Explosionen, die dafür sehr schön gemacht sind, weitere Schusswechsel sowie eine Autoverfolgungsjagd. Nichtsdestotrotz fehlt es deutlich an Abwechslung.

Fazit: Dem viel versprechenden Titel wird «Back In Action» nur bezüglich Quantität der Action gerecht. Die Schlägereien werden mit der Zeit eintönig und es fehlt die Abwechslung. Die Inszenierung hat mich allgemein gar nicht überzeugt und letztendlich aus meiner Sicht die grösste Schwäche. Kann man sich sparen.

 
Originaltitel: Back In Action
Regie: Steve DiMarco, Paul Ziller Dezember 2010