Nicht richtig gut, aber unterhaltsam.
Der Kleinganove Jake Hayes (Chris Rock) staunt nicht schlecht, als eines Tages die CIA bei ihm an die Tür klopft und offenbar einen Job für ihn hat, den nur er erledigen kann. Sein Zwillingsbruder, von dem er bisher nichts wusste, war nämlich Agent und wurde im Einsatz getötet. Nun soll Jake als Ersatz einspringen, denn sein Bruder hatte sich soeben mithilfe einer falschen Identität in die Organisation des russischen Waffenhändlers Adrik Vas (Peter Stormare) eingeschleust, der kurz vor dem Verkauf einer Plutoniumbombe steht. Im Eiltempo versucht CIA-Agent Gaylord Oakes (Anthony Hopkins) aus Jake einen Agenten zu machen.
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Genau wie der gesamte Film bewegt sich die Geschichte auf durchschnittlichem Niveau. Nicht gerade schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut.
Jedenfalls hat mich «Bad Company» ordentlich unterhalten, obwohl er spannungsarm und zuweilen durchschaubar bleibt. Am Humor wird deutlich, dass er nicht ernst genommen werden will, weshalb einige Fehler nicht ins Gewicht fallen. Einzig gegen Schluss übernimmt er sich dann doch etwas, wenn haufenweise Klischees verwendet werden und die CIA-Leute wiederholt arg amateurhaft handeln.
Die Darsteller passen in ihre Rollen und natürlich ist es Chris Rock, der die meisten Gags reissen darf. Ein Feuerwerk wird zwar nicht abgebrannt, aber dafür schlagen bei mir mehrere Sprüche voll ein. Die Inszenierung gibt sich eher zurückhaltend, erlaubt sich aber keine Patzer.
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Dasselbe gilt für die Inszenierung der Action. Sie reisst mich nicht recht mit, steigert aber den Unterhaltungswert. Dabei wird geschossen, etwas geprügelt sowie zu Fuss und per Auto verfolgt. Zunächst gibt es nur wenig und jeweils eher kurz etwas davon zu sehen, dafür gefallen mir die Schauplätze. Kurz nach Filmmitte geht die ausgiebigste Actionszene über die Bühne, bestehend aus Schiesserei und anschliessender Autoverfolgungsjagd. Das Finale überzeugt hingegen nur halbwegs. Bei «Bad Company» verstehe ich die Action mehr als Beigemüse, weshalb von ihr besser niemand Grosses erwarten sollte.
Fazit: Fast alles in «Bad Company» ist irgendwie Standard und haut wohl keinen vom Hocker. Zumindest missfällt es nicht und garantiert so letztendlich für ein kurzweiliges Vergnügen, welches sich zur Zwischenverpflegung allemal anbietet.
 | Originaltitel: Bad Company | |
| Regie: Joel Schumacher | November 2010 |