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6 / 10  

The Dark Knight

Kurzkritik.

«The Dark Knight» zählt für mich zu den am meisten überschätzten Filmen aller Zeiten. Anhänger von Superheldenfilmen mag er zwar vollauf überzeugen und auch ich finde einige Szenen durchaus gelungen, aber von einem Meisterwerk kann dennoch keine Rede sein. Erst recht aus dem Grund, weil er wiederum mehrere «typisch Superheld»-Aspekte voll berücksichtigt. Ohnehin macht er vieles ähnlich wie «Batman Begins».

Das visuelle Gewand präsentiert sich erneut sehr elegant, dafür hat sich Regisseur Christopher Nolan diesmal bei der Laufzeit zünftig vertan, sodass sich mehrere Längen nicht vermeiden lassen. Und just in dem Moment, als sich der Film meines Erachtens seinem Ende hätte neigen dürfen, packt er noch einen neuen Bösewicht drauf, gegen den es anzugehen gilt. Auch sonst kann ich nicht verstehen, was an der Geschichte derart komplex sein soll.

Szenenbild aus The Dark Knight

Die Action zählt hingegen zu den Pluspunkten des Films, ist genügend ausgiebig und gut über die Laufzeit verteilt. Der beachtliche Cast gefällt ebenfalls, wobei sich im gleichen Atemzug der grösste Kritikpunkt meinerseits eröffnet. Ich habe Heath Ledger noch nie gemocht und «The Dark Knight» verdankt letztendlich dessen Ableben seine unverdiente Berühmtheit.

Zusammenfassend ein handelsüblicher Superheldenfilm, der einzig und allein dank dem Tod des Nebendarstellers Heath Ledger seinen Kultstatus erreicht hat. Die Action, die Darsteller und die Machart bleiben sehenswert, aber nichtsdestotrotz ist «The Dark Knight» viel zu lang geraten.

 
Originaltitel: The Dark Knight
Regie: Christopher Nolan Oktober 2010
 

Teile:
Batman Begins
The Dark Knight
The Dark Knight Rises