Typischer 80er.
Der erfahrene Polizist Cobretti (Sylvester Stallone) jagt eine ganze Bande Serienkiller. Als den Verbrechern ein Opfer (Brigitte Nielsen) entkommt, will Cobretti die Frau schützen, indem er sie zu einem sicheren Haus auf dem Land kutschiert. Doch die Serienkiller haben die beiden mittlerweile ausfindig gemacht...
Die Geschichte von «Die City Cobra» ist brauchbar, jedoch werden mir die Mordmotive der Gangster bis zuletzt nicht klar. Spannung fehlt grösstenteils, dafür inszeniert Regisseur George P. Cosmatos das Ganze stimmig, der auch
«Rambo 2» verantwortet. Eine weitere Parallele stellt unübersehbar Sylvester Stallone dar, der den coolen Cop mimt. Umso erstaunlicher, dass er nur selten einen lustigen Spruch reisst. Die restlichen Schauspieler wirken auf mich eher lächerlich. Die auffällige Musik von anno dazumal sagt mir persönlich weniger zu, passt aber zum Entstehungsjahr des Werkes. Letzteres bleibt mein grösstes Problem mit dem Film: Er ist mir insgesamt einfach zu alt.
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Die Action ist meistens kurz und zwischen den einzelnen Szenen vergeht mal mehr, mal weniger Zeit. Dafür entschädigt die Abwechslung teilweise. Verfolgungen zu Fuss und Auto sind ebenso vorhanden wie Kloppereien und Schusswechsel, gelegentlich sogar eine Explosion. Ungefähr in der Filmmitte komme ich in den Genuss einer ausführlichen Actionszene, hauptsächlich bestehend aus einer Autoverfolgungsjagd. Im sehenswerten Finale geht es noch ein zweites Mal über längere Zeit rund. Auffällig dabei die Verfolgungsjagd, bei der Sly auf der Ladefläche eines Pickups steht und auf die zahlreichen Motorradfahrer schiesst, die ihm ans Leder wollen.
Fazit: Wer Filme aus den 80ern mag, wird an «Die City Cobra» seine Freude haben. Mir selbst ist er zu sehr in die Jahre geraten, obwohl vor allem die zwei ausgiebigen Actionszenen durchaus sehenswert sind.
 | Originaltitel: Cobra | |
| Regie: George P. Cosmatos | September 2010 |