Kurzkritik.
«D-Tox» beginnt als temporeicher und ansprechender Thriller. Doch urplötzlich tauscht er die Grossstadt gegen ein Drogen-Rehabilitationszentrum mitten in den Bergen, welches schon bald von einem heftigen Schneesturm heimgesucht und von der Aussenwelt abgeschnitten wird. Dieser Richtungswechsel erfolgt mir zu abrupt, sodass es einige Zeit dauert bis ich mich daran gewöhne.
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Dank der Inszenierung kann das einsetzende, altbekannte Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip nach Filmhälfte zu einem recht hohen Spannungsbogen ansetzen. Dies wird dadurch begünstigt, dass fast jeder verdächtig wird und ich die nächsten Ereignisse nicht immer erahne, nachdem die erste Filmhälfte ziemlich vorhersehbar ausfiel. Ausserdem überrascht mich Sylvester Stallone nach «Assassins – Die Killer» erneut mit seinem Schauspiel, zumal «D-Tox» nicht viel mit Action zu tun hat. Ein paar Morde werden zwar gezeigt, häufig aber nur die Opfer und die Tat selber nicht. Ebenso werden die Pistolen nur selten benutzt.
Grösstenteils unterhaltsam, teilweise sogar spannend, gut inszeniert, aber wenig innovativ und nebst Sly ohne grosse Darstellernamen. Für einmaliges Sichten geeignet.
 | Originaltitel: D-Tox | |
| Regie: Jim Gillespie | Februar 2011 |