Lockere, gute Unterhaltung mit Harrison Ford.
Jack Stanfield (Harrison Ford) arbeitet für eine Bank und ist zuständig für die IT-Sicherheit. Eines Tages dringt Bill Cox (Paul Bettany) mit seinen Komplizen in die Villa der Familie Stanfield ein und nimmt Jacks Frau und die Kinder als Geiseln, um den Familienvater zu erpressen. Er soll den Verbrechern helfen, die Bank um einen grossen Geldbetrag zu erleichtern.
Die Story ist nicht besonders innovativ, kann aber dennoch mit mehreren guten Einfällen Punkten. Zudem trägt das flotte Erzähltempo dazu bei, dass sie nicht langweilig, im Gegenteil, sogar interessant wirkt. Erfreulich ist auch, dass Jack mehrere Male versucht, den Gangstern ein Schnippchen zu schlagen und aus der verzwickten Situation zu entkommen, was beinahe gelingt. Die Erpresser haben dann wiederum ihre eigenen Methoden, wie sie den Vater und dessen Familie dafür bestrafen und zeigen, dass immer noch sie das Sagen haben. Hoch anzurechnen ist dem Werk, dass stets ein gewisses Mindestmass an Spannung vorhanden bleibt, welches sich in einigen Szenen sogar etwas steigert. So fühlte ich mich rundum unterhalten.
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Harrison Ford spielt seine Rolle glaubwürdig und souverän. Die übrigen Schauspieler, insbesondere die Assistentin der Hauptperson, haben mir auch gut gefallen, obwohl die beiden Stanfield-Kinder als ziemlich naiv und für ihr Alter doch etwas zurückgeblieben dargestellt werden.
Die Filmmusik ist nicht besonders aufregend, aber passend.
Action sollte niemand erwarten. Mehrere Male kommt es zu Auseinandersetzungen Mann gegen Mann in diversen Formen. Auf Brutalität und gross angelegte Actionszenen wird dabei konsequent verzichtet. Wir haben hier schliesslich einen familientauglichen Thriller vor uns. Da hätte das gar nicht ins Gesamtbild gepasst. Für mich ist «Firewall» ein Paradebeispiel, wie man mit sehr wenig Action und einem (so vermute ich zumindest) kleinen Budget trotzdem einen sehr unterhaltsamen und gelungenen Thriller drehen kann.
Fazit: Kein Actionfilm, sondern ein Thriller, der mit seinen Zutaten für lockere, aber beste Unterhaltung über die gesamte Lauflänge sorgt. Nett, aber eben auch nicht mehr.
 | Originaltitel: Firewall | |
| Regie: Richard Loncraine | September 2009 |