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Flash Point

Langweiliger Prügelstreifen aus Asien.

Um seine polizeilichen Ermittlungen voranzutreiben, überschreitet Inspektor Ma (Donnie Yen) häufiger die Dienstvorschriften, was ihn zu einem erfolgreichen, aber nicht allseits beliebten Cop macht. Soeben steht er kurz vor der Verhaftung des Syndikatsboss Tony (Collin Chou), doch da fliegt sein undercover agierende Partner Wilson (Louis Koo) auf.

Unübersehbar liegt mit «Flash Point» einer der moderneren Streifen aus Asien vor mir. Die eleganten Bilder und die schöne Farbgebung zeugen davon. Allerdings ist das Werk inhaltlich ein Totalausfall. Die Story ist quasi inexistent, Ereignislosigkeit und die daraus resultierende Langeweile behalten ein grosses Stück für sich. Schauspieler und Musik erreichen bestenfalls den Durchschnitt, wenn überhaupt. Humor gibt es gar keinen.

Szenenbild aus Flash Point

Der Trailer hat mir eine Action-Achterbahnfahrt ohnegleichen versprochen, doch davon ist nichts zu sehen. Zu Beginn kommt es zu ein, zwei kurzen Schlägereien und einer enttäuschend unspektakulär inszenierten Autoverfolgungsjagd. Keinesfalls zum Jubilieren, aber vielleicht kommt’s ja noch besser...
Weit gefehlt: Fortan herrscht irrelevante Langatmigkeit ohne Action. Erst gegen Ende folgen zwei weitere Actionszenen, die es aber in sich haben. Es wird geprügelt was das Zeug hält, zudem ganz wenig geschossen und zu Fuss verfolgt. Längere Martial Arts-Kämpfe habe ich kaum je gesehen. Diese weisen zudem eine gesunde Härte auf und sind auch sonst besser inszeniert als die vorherigen, geben sich aber nach wie vor wohltuend bodenständig.

Fazit: Die zwei äusserst ausgiebigen Actionszenen in Form von Martial Arts machen zwar Spass, aber «Flash Point» noch längst zu keinem guten Film. Denn ansonsten ist er nebst den modernen Bildern im Niemandsland angesiedelt, betreffend Schauspieler, Spannung, Musik und ganz besonders Story.

 
Originaltitel: Dao huo xian
Regie: Wilson Yip August 2010
 

Teile:
Kill Zone SPL
Flash Point