Kurzkritik.
Nach all den positiven Kritiken musste ich mir «Hot Fuzz» ansehen. Der Film hat mich dann aber arg enttäuscht, vor allem im Actionbereich. Das coole DVD-Cover widerspiegelt in keiner Weise den Inhalt. Das meiste Blei konzentriert sich auf das Finale und die vorangehenden Verfolgungen befriedigen mich als Actionfan bei weitem nicht.
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Dass «Hot Fuzz» zumindest als Komödie funktioniert, kann ich ebenfalls nicht bestätigen, denn offenbar habe ich eine andere Art von Humor. Mit der Parodie ist es dasselbe, denn die Anspielungen auf andere Actionwerke muss man richtiggehend suchen um sie zu finden, und was bringen sie schon, wenn der Rest nicht überzeugt? Kommt hinzu, dass die Gagdichte nicht gerade hoch ausfällt, insbesondere angesichts der überlangen Laufzeit, und sich die Geschichte recht kurios ausnimmt. Der Film ist ohnehin sehr eigenwillig und schräg. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Bei mir ist leider das Zweite der Fall. Zudem ändert «Hot Fuzz» mehrmals seine Atmosphäre, von komödiantischem bis hin zu bedrohlich-düsterem Grundton, was mich eine klare Linie vermissen lässt.
Rückblickend betrachte ich den erlebten Filmabend als uninteressant und unbefriedigend. Eine unausgegorene, eigenwillige und actionarme Komödie aus England. Ich rate ab.
 | Originaltitel: Hot Fuzz | |
| Regie: Edgar Wright | November 2010 |