Klassiker unter den Alien-Invasionen.
Der Computerfreak David Levinson (Jeff Goldblum) befasst sich mit einem mysteriösen Signal, das aus dem All stammt und eine beängstigende Erkenntnis zu Tage fördert. Mithilfe seiner Noch-Ehefrau Margaret (Constance Spano) kann er den amerikanischen Präsidenten (Bill Pullman) von seinem Verdacht unterrichten, dass eine Alien-Invasion kurz bevor steht. Kurz darauf tauchen über vielen Metropolen der Welt tatsächlich gigantische Raumschiffe auf, doch der US-Präsident will die Möglichkeit zunächst nicht ausschliessen, dass die Ausserirdischen in friedlicher Absicht gekommen sind. Als sich herausstellt, dass dem nicht so ist, scheint das Schicksal der Menschheit besiegelt zu sein. Dies bekommt unter anderem Marine-Pilot Captain Steven Hiller (Will Smith) zu spüren, der sich aktiv an dem Kampf gegen die übermächtigen Invasoren beteiligt.
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«Independence Day» gilt als Klassiker und Referenzfilm, einerseits die Filme über Alien-Invasionen betreffend, andererseits etablierte sich Regisseur Roland Emmerich damit als Spezialist für Katastrophen- und Weltuntergangsfilme. Dies kann ich durchaus nachvollziehen.
Ohne Vorgeschichte beginnt «Independence Day» mit der Ankunft der gigantischen UFOs. Danach wird die Geschichte sehr konventionell aufgebaut, hält daher kaum Überraschungen bereit und keine nennenswerte Spannung. Wirklich störend finde ich das übermässige Pathos, vor allem gegen Filmende hin. Aber letztlich will der Film schlicht und einfach unterhalten, und das tut er hervorragend. Die Darsteller spielen allesamt auf üblichem Hollywood-Niveau, die Musik passt sich immer dem aktuellen Geschehen an und versucht dieses zu pushen (von bedrohlich, spektakulär und heroisch bis tragisch).
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Ins Auge fällt mir vor allem die sehr aufwändige Machart. Und das unterhält nun mal extrem gut. Viel Sachschaden, Armeematerial, Explosionen und Luftkämpfe sorgen vor allem in der ersten Filmhälfte für Laune. In der zweiten gibt es leider deutlich weniger Augenfutter und die abschliessende Reise ins All hätte man sich von mir aus schenken können. Dass ganz allgemein viele Effekte verwendet werden und die Realitätsnähe zu keinem Zeitpunkt gegeben ist, war zu erwarten und stört mich deshalb nicht übermässig.
Fazit: Inhaltlich nichts Besonderes und im Laufe der Zeit x-mal kopiert, allerdings sehr aufwändig und daher unterhaltsam in Szene gesetzt. Daher könnte man sich «Independence Day» schon allein seines Kultstatus’ wegen ruhig mal ansehen, wenn das nicht schon längst geschehen ist.
 | Originaltitel: Independence Day | |
| Regie: Roland Emmerich | März 2011 |