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Jarhead – Willkommen im Dreck

Kurzkritik.

1991: Eine amerikanische Einheit wartet in der Wüste des Iraks auf ihren Einsatz. Doch dieser verzögert sich und wird womöglich gar nicht stattfinden. Und so schlagen sich die Soldaten in der Wüste die Zeit tot.
Im Grunde genommen mag es eine löbliche Idee sein, die Sinnlosigkeit und Langeweile des Irak-Aufenthalts vieler amerikanischen Soldaten zu thematisieren, aber mal ehrlich: Ist es deswegen wirklich nötig, einen ebenso langweiligen Film darüber zu drehen? Meine Antwort lautet eindeutig nein. Daher finde ich «Jarhead» genauso überflüssig und sinnlos wie die Präsenz der gezeigten Soldaten. Keine Story, keine Spannung, keine Action, keine Schauwerte. Langeweile eben. Von «Filmvergnügen» ist «Jarhead» weit entfernt. «Willkommen im Dreck» passt dementsprechend gut...

 
Originaltitel: Jarhead
Regie: Sam Mendes November 2010