Loading

Über diese Seite

5 / 10  

Der Legionär

Überraschend guter Van Damme-Film.

Der Boxer Alain Lefevre (Jean-Claude Van Damme) soll gegen Schmiergeld absichtlich einen Boxkampf verlieren. Weil er sich nicht daran hält, flüchtet Lefevre nach Marokko und schliesst sich dort der Fremdenlegion an. Eine harte Ausbildung wartet auf ihn.

Szenenbild aus Der Legionär

Dass «Der Legionär» einer der besseren Van Damme-Filme ist, liegt mitunter bestimmt am Umfeld, in dem sich die Geschichte abspielt. Als Mitglied einer Soldatengruppe im Jahre 1925 passt mir der B-Movie-Darsteller, weil so nicht die Gefahr besteht, dass er sich in einem unbedeutenden Actionstreifchen (dessen Actiongehalt gering ist) als alleiniger Held aufführt. Die Geschehnisse sind zwar allesamt Standard, aber trotzdem unterhaltsam.

Action gibt es zunächst nur wenig. Die meiste Zeit über wird das Leben in der Armee gezeigt, wo es höchstens hier und da zu einem Handgemenge kommt. In der zweiten Filmhälfte tritt die Kompanie mehrmals mit ihren Schiesseisen gegen eine Gruppe von Gegnern an. Einige wenige Explosionen gibt es auch zu sehen. Allerdings fand ich die Inszenierung nicht über jeden Zweifel erhaben, sodass sie nur gerade TV-Standard erreicht.

Fazit: Siehe da, als Legionär und Mitglied einer Gruppe, anstatt Alleinunterhalter, kann man Van Damme sogar brauchen. Für mehr als den Durchschnitt reicht es dennoch nicht.

 
Originaltitel: Legionnaire
Regie: Peter MacDonald Januar 2009