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3 / 10  

Let's Kill Bobby Z

Tim Kearney (Paul Walker) sitzt im Knast. Bei einem Gefangenenaustausch sollen die Amerikaner Bobby Z ausliefern, welcher aber dummerweise kürzlich gestorben ist. Nun soll Tim Kearney in die Rolle des Bobby Z schlüpfen. Sein Vorteil bei der Sache: Wenn es ihm nach der Aktion gelingt zu fliehen, ist er ein freier Mann. Doch die Aktion läuft komplett schief und der falsche Bobby Z muss seine Rolle noch etwas länger spielen und hoffen, dass seine wahre Identität nicht aufgedeckt wird.

Szenenbild aus Let's Kill Bobby Z

Der Film beginnt viel versprechend. Die Story scheint nicht die schlechteste und schon früh (Gefangenenaustausch) kommt es zu einer kleinen nächtlichen Schiesserei in der Wüste. Was danach folgt, lässt aber meinen vergnüglichen Filmabend misslingen. Die Action ist sehr dünn gesät, die Geschichte entwickelt sich kaum noch und Spannung suchte ich ebenfalls vergebens. Was resultiert, ist ein enttäuschender Thriller.

Dabei wären viele Faktoren für einen guten Film gegeben. Die Filmmusik ist gelungen, die Landschaftsaufnahmen und die Inszenierung gefallen, die Schauspieler (vor allem Paul Walker) sind gut. Aber wenn die Action nicht im Vordergrund steht, dann sollte dies mit einer deutlich temporeicheren und vielfältigeren Story wettgemacht werden, als es der Fall ist. So bleibt dem Zuschauer nur die Langeweile übrig, denn unterhaltsam ist das Gebotene nicht.

Wer Action sucht ist bei «Let's Kill Bobby Z» fehl am Platz. 3-4 Schusswechsel, 2-3 Keilereien und eine Verfolgungsjagd mit Motorrädern und Pferden mitten in der Wüste. Letzteres ist etwas ausgiebiger, ansonsten ist alles recht kurz. Jedenfalls viel zu kurz, um Actionfans wie mich auch nur annähernd zufrieden zu stellen. Daher rate ich ab.

 
Originaltitel: The Death And Life Of Bobby Z
Regie: John Herzfeld August 2009