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2 / 10  

Lucky # Slevin

Ein schlechter Witz.

Es ist nicht der Glückstag von Slevin (Josh Hartnett). Er verliert seinen Job, seine Wohnung und erwischt seine Freundin mitten im Liebesspiel mit einem anderen Mann. Als er daraufhin zu seinem Freund Nick nach New York reist, stehen auf einmal zwei Gangster vor der Tür, die ihn für Nick halten, weil dieser nicht da ist. Und so gerät Slevin ungewollt zwischen die Fronten eines Kleinkriegs zweier Geldeintreiber.

Szenenbild aus Lucky # Slevin

Der interessanten Grundidee folgt eine durchschnittliche Geschichte, die mir viel zu langsam erzählt wird. Dementsprechend macht sich Langweile breit. Zudem wird mir «Lucky Number Slevin» häufiger zu pervers und geschmacklos und auch der Humor zieht bei mir nicht. Einzig die Schauspielerriege (Hartnett, Freeman, Kingsley, Willis) gefällt mir durchgehend. Oder vielleicht besitzt der Film ja einfach einen ganz eigenen Stil, der mir persönlich nicht zusagt...?

Mehrere brutale Morde zu Beginn lassen auf mehr hoffen, doch ich warte vergebens. Offenbar habe ich es hier nicht mit einem Actionfilm zu tun, denn Szenen wie die Auseinandersetzung in einem Hotelzimmer, das anschliessend in die Luft gejagt wird, bleiben die Ausnahme.

Zusammenfassend ein nur mühsam vorankommender Streifen, der die Grenze des guten Geschmacks häufiger malträtiert. Mit Ausnahme kurzer und brutaler Mordsequenzen zu Beginn gibt es kaum nennenswerte Action. Keinesfalls empfehlenswert.

 
Originaltitel: Lucky Number Slevin
Regie: Paul McGuigan September 2010