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Master And Commander – Bis ans Ende der Welt

Interessanter Ausflug aufs Meer.

Während der Blütezeit Napoleons herrscht zwischen Frankreich und England erbitterte Feindschaft. Die «H.M.S. Surprise» und deren Kapitän Jack Aubrey (Russell Crowe) segeln durch die Weltmeere, um das französische Schiff «Acheron» aufzuspüren und zu vernichten. Dieser Auftrag stellt sich jedoch bald als schwierig heraus, weil das gegnerische Gefährt der «H.M.S. Surprise» überlegen ist.

Szenenbild aus Master And Commander – Bis ans Ende der Welt

Im Grunde stufe ich die Geschichte als recht simpel ein. Was «Master And Commander» aber interessant macht, ist die facettenreiche Beleuchtung des Lebens auf See zu jener Zeit. Von der Verpflegung über die Hierarchie-Strukturen und auch mal eine Flaute wird alles gezeigt. Stets realistisch und daher glaubwürdig. Die Inszenierung kann sich allgemein sehen lassen und langweilen tue ich mich nie wirklich, selbst wenn ausgiebige Seeschlachten die meiste Zeit ausbleiben. Die Schauspieler tragen noch das Ihre zur Überzeugungskraft bei und die Musik sitzt.

Szenenbild aus Master And Commander – Bis ans Ende der Welt

Aber Seeschlachten dürfen für mich natürlich nicht fehlen, wobei ich gegen ein zwei weitere nichts gehabt hätte. Davon gibt es gleich zu Beginn eine, welche das englische Schiff arg in Mitleidenschaft zieht. Danach gibt es leider nur noch eine weitere, nämlich als Abschluss des Films. Diese ist etwas länger als die erste und bietet nebst dem Einsatz der Bordkanonen auch das Entern des gegnerischen Schiffes und Schwertkämpfe. Die Gangart wirkt zwar brutal, aber überraschenderweise wird kaum Blut gezeigt.

Fazit: Mal was anderes. Die gute Inszenierung, gutes Schauspiel und passende Musik vermitteln das Leben auf See realistisch und unterhaltsam. Einzig die Schlachten kommen mir etwas zu kurz, da es nur deren zwei gibt. Sehenswert.

 
Originaltitel: Master and Commander: The Far Side of the World
Regie: Peter Weir September 2010