Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) soll einen Verräter in den eigenen Reihen stellen. Als ein Einsatz in Prag aus dem Ruder läuft, kommt sein gesamtes Team um. Weil er als einziger überlebt hat, vermutet die CIA, dass Ethan selbst ein Verräter ist. Auf der Flucht vor seinen früheren Arbeitgebern und um seine Unschuld zu beweisen, versucht er an eine Liste heranzukommen, auf der die Namen und Decknamen vieler Agenten verzeichnet sind. Dank dieser Liste könnte es ihm nämlich gelingen, so vermutet Hunt, einen guten Kontakt zu den Bösewichten herzustellen und dadurch den wahren Maulwurf zu enttarnen.
Copyright: Paramount Pictures
«Mission: Impossible» ist Kult, verhalf Tom Cruise zu einem hübschen Sprung auf seiner Karriereleiter und wurde später mit zwei Fortsetzungen bedacht (und mindestens eine weitere soll bald folgen). Zum Zeitpunkt seines Erscheinens bot der Film revolutionäre Ideen, die seither oft kopiert wurden.
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Obwohl der erste Teil bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, ist er auch für heutige Verhältnisse noch genügend gut inszeniert und sehenswert. Besonders hoch anzurechnen ist ihm die Story. Die Produzenten wollten offenbar nicht einfach eine Standard-Geschichte, sondern bemühten sich um eine vielseitige und spannende Handlung. Es ist ihnen gelungen. Die Minuten vergehen rasch und mindestens beim ersten Mal Ansehen ist die Spannung durchwegs präsent. Die Besetzung überzeugt, die Filmmusik… ach, ihr kennt sie sicher alle. Die typische «Mission: Impossible»-Melodie ist ebenso ein Klassiker wie der gesamte Rest des Films.
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Typische Balleraction, Faustkämpfe oder Verfolgungsjagden sucht man leider vergeblich. Nebst ganz kurzen Sequenzen bietet lediglich das Finale etwas Action. Denn eine Eigenschaft des M:I-Stils ist es, durch taktisches Geschick und den Einsatz von Hightech-Geräten seine Ziele zu erreichen. Direkten Konfrontationen mit den Gegnern, in denen es hart auf hart kommt, wird somit bewusst aus dem Weg gegangen. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Erfolgsfilm für mich trotz allem nicht als Meisterwerk gilt. Beste Unterhaltung ist es alleweil, aber irgendwie auch nicht mehr.
«Mission: Impossible» ist revolutionär und findet bis heute viele Nachahmer. Die Geschichte mit den sorgfältig geplanten Einsätzen der Filmhelden legt einen Grundstein für unterhaltsames Thrillerkino. Pflichtprogramm für jeden Filmfan.
 | Originaltitel: Mission: Impossible | |
| Regie: Brian De Palma | Oktober 2009 |
Teile:
Mission: Impossible
Mission: Impossible 2
Mission: Impossible 3
Mission: Impossible – Phantom Protokoll