Ethan Hunt macht erneut das Unmögliche möglich.
Sean Ambrose (Dougray Scott) plant ein tödliches Virus auf der ganzen Welt zu verbreiten. Weil er das einzige Gegenmittel besitzt, glaubt er dadurch an viel Geld zu kommen. Zusammen mit einer Partnerin Nyah Hall (Thandie Newton) und den sonstigen Mitgliedern seines Teams, die wir aus Teil eins kennen, stellt sich Ethan Hunt den Plänen des Bösewichts entgegen.
Copyright: Paramount Pictures
Schon die Story lässt erahnen, dass der zweite Teil einen anderen Ton anschlägt als sein Vorgänger, der längst Kultstatus geniesst. Dementsprechend entpuppt sich dann die Handlung als Standard, die Schauspieler ebenso und Tom Cruise würde besser wieder zu seinem früheren Coiffeur zurückkehren. Die Atmosphäre, Spannung und vor allem die Originalität des Originals sind in der Fortsetzung auf ein Mindestmass gesunken, sodass er sämtliche meiner Erwartungen nicht erfüllt. Schade.
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Immerhin zählt die Filmmusik zu den besten überhaupt und verbreitet Stimmung. Hoffnung macht zudem der Name des Actionspezialisten John Woo auf dem Regiestuhl. Leider bedient sich «Mission: Impossible 2» im Actionbereich zu sehr an altbekannten Elementen. Zudem dürfte klar sein, dass die Logik schon früh zu Grabe getragen wird. Dass der Held alles kann und jede Mission noch in allerletzter Sekunde rettet, ist ja wohl klar. Eine überflüssige Liebesgeschichte und ein nettes Fräulein, die vergiftet wird und gegen Filmende hin für Dramatik sorgen soll, dürfen natürlich ebenso wenig fehlen. Der Schlusskampf wird mit den Fäusten ausgetragen und bietet nichts Neues. Einige Glanzpunkte setzt der Regisseur dann doch noch, indem es eine Verfolgungsjagd mit Motorrädern, einige schöne Explosionen und mehrere gefährliche Stunts zu sehen gibt. Der gelungene Auftakt mit einer waghalsigen Kletterpartie des Hauptdarstellers wurde spektakulär in Szene gesetzt und wirkt imposant.
«Heroic Bloodshed»-Schiessereien suchte ich leider vergebens (mit einer Ausnahme). Allgemein ist die Quantität der Action die grösste Enttäuschung, bei einem Namen wie John Woo erst recht. Zudem macht bei dieser Menge die Geschichte zu wenig her, um dennoch gebührend zu unterhalten.
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Einen Pluspunkt muss ich «Mission: Impossible 2» aber zugute halten: Beim ersten Mal ansehen haute er mich um und ich dachte «Wow, was für ein Hammer-Film». Beim zweiten Mal ansehen verwandelte sich meine Euphorie jedoch in Langeweile. Daher meine Empfehlung: Einmal ansehen genügt.
 | Originaltitel: Mission: Impossible II | |
| Regie: John Woo | Oktober 2009 |
Teile:
Mission: Impossible
Mission: Impossible 2
Mission: Impossible 3
Mission: Impossible – Phantom Protokoll