Martial Arts aus Thailand.
Einem thailändischen Stamm kommt der Kopf einer Statue namens Ong-Bak abhanden. Ihr bester Kämpfer Boonting (Tony Jaa) übernimmt freiwillig die gefährliche Aufgabe, ihn zurückzuholen.
Offenbar wollte Thailand endlich einen eigenen Superstar in die Welt setzen und lässt den wendigen Tony Jaa in «Ong-Bak» seine Kampfkünste zeigen. Allerdings wirkt die Produktion noch ziemlich amateurhaft und die äusserst dürftige Geschichte und fehlende Charakterisierung sind nicht der Rede wert. Zudem nervt mich der tollpatschige Sidekick Petchtai Wongkamlao, denn anstatt lustig ist er absolut lächerlich.
Bild Pathé Films
Dafür gefällt mir die Martial Arts und schliesslich geht es dem Film ja auch darum. Davon gibt es reichlich und die vorhandene Härte verleiht ihr den nötigen Biss. Nachteilig wirkt sich die fehlende Abwechslung aus, denn mit etwa zwei Ausnahmen werden ausschliesslich Kloppereien geboten.
Fazit: «Ong-Bak» bietet für ein cineastisch unbekanntes Land beachtliche Martial Arts-Kämpfe von erfreulicher Länge. Daneben machen sich die Schwächen und Unerfahrenheit jedoch deutlich bemerkbar.
 | Originaltitel: Ong-bak | |
| Regie: Prachya Pinkaew | September 2010 |
Teile:
Ong-Bak
Ong-Bak 2
Ong-Bak 3