Kurzkritik.
Zu Beginn serviert uns «Passwort: Swordfish» eine recht coole Ansprache des Hauptbösewichts und gleich anschliessend eine der besten Explosionen überhaupt, was ich auf die optisch beeindruckende Machart beziehe. Nach diesem fulminanten Auftakt flacht der Film leider ab. Die Story überzeugt mich nur halbwegs, was einen Spannungsaufbau verhindert und der Unterhaltungslevel bleibt meistens knapp unterdurchschnittlich. Zudem wird «Passwort: Swordfish» mehrere Male unnötig pervers, was mir sehr missfällt.
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Auch der Action ist eher wenig. Einige Szenen machen zwar was her, hauptsächlich des Sachschadens wegen, andere hingegen scheinen mehr eine simple Alibiübung zu sein. Einen Genrefan wie mich befriedigt sie jedenfalls nicht. Höchstens die Autoverfolgungsjagd und eine spektakuläre Szene mit einem Bus während des Finales gefallen mir vollauf. Zudem bemühen sich die Schauspieler, vor allem der selbstsichere Bösewicht John Travolta, den Karren noch aus dem Dreck zu ziehen. Auch dieses Vorhaben gelingt verständlicherweise nur halbwegs.
«Passwort: Swordfish» hat mich enttäuscht. Deshalb rate ich ab. Einzig die grandiose Explosion zu Filmbeginn bleibt länger in Erinnerung.
 | Originaltitel: Swordfish | |
| Regie: Dominic Sena | Dezember 2010 |