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6 / 10  

Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten

Kurzkritik.

Weil mir die Teile zwei und drei nicht gefallen haben, begrüsse ich es, dass «Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten» diese beiden Fortsetzungen ignoriert. Die Geschichte finde ich okay, wenngleich etwas viele neue Personen eingeführt werden. Dass Will Turner und Elizabeth Swann fehlen, stört mich übrigens nicht im Geringsten.

Szenenbild aus Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten

Vor allem inszenatorisch kehrt der vierte Teil annähernd zu seinen Wurzeln zurück, etwas, was ich bei Teil zwei und drei schmerzlich vermisst habe. Mit Ausnahme der Meerjungfrauen kaum fantasyverseucht, dadurch bodenständiger, Johnny Depp – ohnehin bei jedem Piratenfilm das Highlight – wird genügend Raum gelassen und wenn zu Beginn sogar der Humor mitspielt, atmet «Fremde Gezeiten» kurze Zeit das Flair des legendären Erstlings. Schade, dass der Humor danach etwas versandet und die Sache zu ernst wird. Aber dafür gibt es in sehr regelmässigen Abständen Schwertkämpfe, Stunts und sonstige Action, welche für die nötigen Schauwerte sorgen.

Obschon «Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten» meinen Geschmack besser trifft als die bisherigen Fortsetzungen, hat er dennoch das Problem, dass sich die Serie so gut wie totgelaufen hat und man daher auch darauf hätte verzichten können.

 
Originaltitel: Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides
Regie: Rob Marshall Juli 2011
 

Teile:
Fluch der Karibik
Pirates Of The Caribbean - Fluch der Karibik 2
Pirates Of The Caribbean – Am Ende der Welt
Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten