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Riddick – Chroniken eines Kriegers

Fragt mich bitte nicht, worum es in diesem Film eigentlich geht. Die meiste Zeit habe ich es nicht kapiert und es interessierte mich auch nicht. Jedenfalls ist die Story wiederum reif für den Papierkorb.
Riddick (Vin Diesel) ist vermutlich auf der Flucht und gelangt in eine gigantische Stadt im Weltall, deren Namen mir entfallen ist. Dort trifft er auf einen alten Bekannten, einen muslimischen Priester (bekannt aus dem ersten Teil «Pitch Black»). Riddick gerät in Kontakt mit den örtlichen Besatzern, in deren Reihen interne Machtspielchen am Laufen sind.

Szenenbild aus Riddick – Chroniken eines Kriegers

Die Story ist wie gesagt zum Vergessen, die Schauspieler mit Ausnahme von Vin Diesel ebenfalls. Immerhin macht «Riddick» einige Dinge besser als sein Vorgänger. Trotzdem stellt sich mir die Frage, weshalb ein derart mieser Film wie «Pitch Black» überhaupt eine Fortsetzung benötigte.
Besser fand ich zum Beispiel, dass das Umfeld – die fremde Galaxie, die Planeten, die Bewohner sowie deren Ziele – kurz erklärt wird, in dem sich die Hauptpersonen bewegen. Das ändert zwar nichts daran, dass auch die Fortsetzung oberflächlich bleibt. Auffallend besser geworden ist die Inszenierung. Die Grossstadt mit ihren monumentalen Bauten wirkt zwar immer noch unecht (was sie wohl auch ist), aber gleichzeitig auch beeindruckend. Mit der Action geht es wesentlich früher los und sie ist auch besser inszeniert. Dennoch vermochte sie mich auf keinerlei Weise zu packen. Vermutlich liegt es daran, dass ich mir häufig vorkam wie in einem Computerspiel. Einzig die Nahkämpfe geben etwas mehr her.

Szenenbild aus Riddick – Chroniken eines Kriegers

Aber schlussendlich ist leider auch «Riddick» einmal mehr Science-Fiction in einer seiner reinsten Formen und damit kann ich nun mal weniger als gar nichts anfangen.

 
Originaltitel: The Chronicles Of Riddick
Regie: David Twohy August 2009
 

Teile:
Pitch Black – Planet der Finsternis
Riddick - Chroniken eines Kriegers