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3 / 10  

Romeo Must Die

Eher schwacher Actionthriller.

In einer amerikanischen Stadt rivalisieren zwei Familien. Der Ex-Cop Han Sing (Jet Li) und die dunkelhäutige Trish O'Day (Aaliyah) entdecken ihre Gefühle füreinander und machen sich zudem gemeinsam auf die Suche nach einem Mörder.

Szenenbild aus Romeo Must Die

Häufig empfand ich die Geschichte als nicht gerade spannend, zuweilen sogar langweilig, weil sie mir etwas zu langsam erzählt wird. Originell ist sie ja ohnehin nicht. Leider erweckt der gesamte Rest einen ähnlichen Eindruck. Die Schauspieler vollbringen keine Glanztaten und der Hip Hop-Sound nervte mich zum Teil. Die Inszenierung ist hingegen solide, von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Zusätzlich hält sich «Romeo Must Die» auch bei der Action ziemlich zurück. Während der ersten Filmhälfte scheint es mir sogar so, als seien einige kurze Schlägereien bedeutungslos in die Geschichte eingebaut worden. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber sogar als Genrefan wünschte ich mir etwas mehr «Substanz», vor allem langfristig. Hauptsächlich werden dabei die Kampfkünste von Jet Li präsentiert. Der Schlusskampf umgeben von Flammen, ein grösseres Handgemenge im Lagerhaus sowie eine Verfolgungsjagd wissen am besten zu Unterhalten. Als nette Dreingabe kommen gegen Ende doch noch Schusswaffen zum Einsatz.

Somit bietet mir «Romeo Must Die» insgesamt zu wenig. Höchstens die Handvoll Actionszenen sind bemerkenswert. Ansonsten belanglos.

 
Originaltitel: Romeo Must Die
Regie: Andrzej Bartkowiak März 2010