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4 / 10  

Skyline

Viel Sci-Fi-Action, aber inhaltlich keineswegs originell.

Jarrod (Eric Balfour) reist mit seiner Freundin Elaine (Scottie Thompson) nach Los Angeles, um den Geburtstag seines geschäftlich erfolgreichen Freundes Terry (Donald Faison) zu feiern. Nach der Party dringt frühmorgens ein gleissend helles blaues Licht durch die Fenster. Wer ihm entgegenblickt, wird von seinem Bann gepackt und schliesslich nach draussen gezogen. Das Licht stammt von den gigantischen Raumschiffen, die über der Stadt schweben und mittels ihrem hypnotisierenden Licht Jagd auf die Menschen machen. Zwischenmenschliche Konflikte werden vorübergehend beigelegt, ebenso derjenige mit dem Nachbarn Oliver (David Zayas). Gemeinsam versucht die Truppe, den scheinbar übermächtigen Häschern zu entgehen.

Szenenbild aus Skyline

Dass «Skyline» kein Film der A-Klasse ist, zeigt sich bereits an der Wahl der namenlosen Darsteller und des Schauplatzes. Die gesamte Handlung findet in einem einzigen Hochhaus statt. Das Budget gibt wohl nicht allzu viel her und dementsprechend schwachsinnig fällt auch das Drehbuch aus. Nachdem ich bereits mehrere Skurrilitäten verkraftet habe, glaube ich gegen Filmende hin, dass jetzt bald eine Erklärung für das Verhalten der ausserirdischen Wesen und deren Grund für die Invasion offenbart wird. Eine solche Auflösung erfolgt jedoch bis zuletzt nicht, stattdessen setzen die Schlussminuten in Sachen Stirnrunzeln nochmals einen drauf.

Szenenbild aus Skyline

Es ist im Allgemeinen fast nur Grottenschlechtes über «Skyline» zu vernehmen, weshalb ich wahrscheinlich einer der wenigen Menschen auf diesem Planeten bin, die den Film erträglich finden. Grund dafür ist die Action, denn nach einer halbstündigen Einführung gibt es eine Stunde lang recht viel davon, vor allem in Form von Sachbeschädigungen. Zusätzlich kämpft die Truppe mit ein paar Werkzeugen, Waffen und sogar den Fäusten gegen die Monster an und gegen Schluss kommen ein paar Explosionen dazu. Zudem hat «Skyline» möglichst viel von seinem Budget in die Spezialeffekte gesteckt, weshalb diese recht anständig rüberkommen. Klar, das Geknalle bleibt grundsätzlich seelen- und hirnlos, aber es unterhält mich doch angemessen, zumal ich mich mit der Zeit an das niedrige Niveau des Films gewöhne.

Schlussendlich setzt «Skyline» auf seine Spezialeffekte und die Action, vernachlässigt dafür alles andere kläglich. Und somit verschuldet er es seiner himmelschreienden Dummheit, dass er von mir keine höhere Bewertung erhält.

 
Originaltitel: Skyline
Regie: Colin Strause, Greg Strause Dezember 2010