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4 / 10  

Terminator

Erster Teil einer der bekanntesten Actionserien.

Ein Kampfroboter (Arnold Schwarzenegger) taucht in Kalifornien auf um Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten. Die Maschine ist von der Zukunft her durch die Zeit zurückgereist. In dieser Zukunft haben die Maschinen die Herrschaft an sich gerissen und unterdrücken die Menschen. Doch ein Mann, John Connor, ermutigt die Überlebenden Widerstand zu leisten. Dies stellt eine Bedrohung dar für die Maschinen. Daher wurde der Kampfroboter in die Vergangenheit zurückgeschickt, um die Mutter von John Connor, Sarah Connor, zu töten, damit dieser gar nicht erst geboren wird. Der zukünftigen Mutter zur Seite steht einzig Kyle Reese (Michael Biehn), ein Mann, der ebenfalls aus der Zukunft angereist ist.

«Terminator» ist jedem ein Begriff, revolutionierte er doch in den 80er Jahren das Actionkino. Dafür, dass er so alt ist, unterhielt er mich noch überraschend gut. Dazu tragen vor allem die Story und Arnold Schwarzenegger bei, dem dank seiner Rolle der Durchbruch gelang. Mehrere Längen muss der Zuschauer trotzdem verkraften. Die Spezialeffekte sind zwar deutlich veraltet, für die damalige Zeit aber dennoch beachtlich. Bei alledem muss zudem in Betracht gezogen werden, dass dem Film wohl kein grosses Budget zur Verfügung stand.

Szenenbild aus Terminator

Ich kann den hohen Bekanntheitsgrad des Films durchaus nachvollziehen, obwohl er einige Schwächen aufweist. Wie dem so ist bei älteren Werken, finden sich auch in «Terminator» einige aus heutiger Sicht «billig» inszenierte Szenen. Besonders auffallend ist dies bei den Ausschweifungen in die Zukunft. Man erkennt gut, dass die Aufnahmen im Studio mithilfe von Plastikschrott gemacht wurden. Insgesamt ist mir der Film einfach zu alt und einmal Ansehen reicht vollkommen. Trotzdem sollte man das bei Gelegenheit tun, schon nur um mit den Fortsetzungen mehr anfangen zu können.

Zudem gibt es ein paar Actionsequenzen, die ziemlich gut inszeniert und zeitweise spektakulär sind. Erstaunlich, dass der Sachschaden dennoch relativ gering bleibt. Erstmals richtig rund geht es nach ungefähr einer halben Stunde. Von den grösseren Actionsequenzen gibt es insgesamt kaum eine Handvoll, meist Verfolgungsjagden per Auto oder Fuss sowie Schusswechsel. Die Action steht demnach noch nicht so sehr im Vordergrund wie bei den Nachfolgern, was mit ein Grund ist, weshalb ich den ersten Teil nur einmal zu sehen brauche.

Fazit: Ein Film, den man sich vor allem aufgrund seines Kultstatus’ ansehen sollte.

 
Originaltitel: The Terminator
Regie: James Cameron November 2009
 

Teile:
Terminator
Terminator 2 – Tag der Abrechnung
Terminator 3 – Rebellion der Maschinen
Terminator – Die Erlösung