Unterhaltsamer, futuristischer Sci-Fi-Actioner.
Familienvater Adam Gibson (Arnold Schwarzenegger) bietet Helikopterflüge an, wovon eines Tages der Topmanager Michael Tucker (Tony Goldwyn) Gebrauch macht. Allerdings fliegt ausnahmsweise nicht Gibson selbst, sondern sein Kollege Hank (Michael Rapaport). Doch der Flug endet in einer Katastrophe, als ein Terrorakt allen Beteiligten das Leben kostet. Konsterniert geht Gibson abends nach Hause. Dort angekommen stellt er fest, dass ein Mann, der genau gleich aussieht wie er, sich bereits im Haus aufhält und seinen Platz eingenommen hat. Offenbar hat der Geschäftsmann Tucker ihn und womöglich noch weitere Personen geklont. Fortan befindet sich der überflüssige Gibson auf der Flucht, weil ihm ein paar Killer ans Leder wollen.
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Die meiste Zeit über gestaltet sich die Geschichte recht simpel und oberflächlich. Deshalb finde ich «The 6th Day» nie wirklich spannend, aber er taugt zur lockeren Unterhaltung, was er hauptsächlich der routinierten Inszenierung verdankt. Der Humor ist leider etwas rar und Arnold Schwarzenegger spielt so, wie er nun mal spielt...
Die Actionsequenzen dauern meistens nur kurz, sind dafür aber recht zahlreich vorhanden, vor allem gegen Schluss Die Abwechslung stimmt ebenfalls, denn es gibt Verfolgungsjagden, Schiessereien, Sachschaden und etwas Prügel. Nur hätte ich anstatt Laser-Kanonen lieber gutes altes Blei gehabt.
Alles in allem will «The 6th Day» unterhalten, und das tut er. Inszenierung, Story und Darsteller überragen nicht, gehen aber in Ordnung. Actionmässig hätte man zwar noch mehr draufpacken können, aber es reicht aus für einen Unterhaltungsfilm. Darf man sich ruhig anschauen, wenn man nichts Grossartiges erwartet.
 | Originaltitel: The 6th Day | |
| Regie: Roger Spottiswoode | März 2011 |