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6 / 10  

The Fast And The Furious

Auf ultracool getrimmter Autofilm.

Eine Gruppe von PS-Fans veranstaltet mit ihren getunten Autos illegale Nachtrennen durch die Strassen von Los Angeles. Zudem werden sie verdächtigt, eine Serie von LKW-Überfällen zu verantworten. Der junge Cop Brian
(Paul Walker) soll sich undercover in die Szene einschleusen. Daher freundet er sich mit Mia (Jordana Brewster) an, um so an ihren Bruder Dominic (Vin Diesel) heranzukommen, welcher die Bande anführt.

Szenenbild aus The Fast And The Furious

«The Fast And The Furious» will ein Fest für Teenies und Autofanatikern sein, was er wohl auch geworden ist und daher nicht ganz unverdiente Berühmtheit erlangte, aber wenn man sich nicht zur direkten Zielgruppe zählt, dürfte einem der Streifen nur ungefähr durchschnittlich oder knapp überdurchschnittlich gefallen.

Storytechnisch nimmt man keine Risiken in Kauf und präsentiert eine konventionelle Geschichte, die aber genügt. Wichtig ist einzig die Umsetzung, denn «The Fast And The Furious» soll hip und cool wirken. Die Bilder versuchen dies hauptsächlich mit den bunten Fahrzeugen und lasziv daneben stehenden Frauen, die Musik verschreibt sich dementsprechend häufig dem HipHop. Am wirkungsvollsten ist jedoch die Leinwandpräsenz von Vin Diesel und auch Paul Walker bringt seinen Part solide rüber. Die Nebendarsteller legen eine eher lächerlich aufgesetzte Coolness an den Tag, wie ich finde, und Michelle Rodriguez war noch nie mein Typ.

Szenenbild aus The Fast And The Furious

Wenn die aufgemotzten Karren über die Leinwand flitzen, was sie vor allem zu Beginn und gegen Ende ausreichend oft tun, macht «The Fast And The Furious» erwartungsgemäss am meisten Spass. Gleich zu Beginn wird bei Nacht ein illegales Autorennen zelebriert, später kommt es zu Duellen jeweils zweier Fahrzeuge über eine kurze, gerade Strecke und eine Verfolgungsjagd mit Motorrädern und Autos hallt ebenfalls etwas nach. Besonders hervorheben möchte ich die mit Autos verübten Überfälle auf Lastwagen bei voller Fahrt, weil sie nicht nur auf Autofreaks und Autorennfans ausgerichtet ist, sondern auch einem Actionfan wie mir gefallen und mehrere sehenswerte Stunts vorweisen. Anderweitige Action, beispielsweise mit Schusswaffen, findet da nur wenig Platz.

Fazit: Bunte Autos Motorenlärm, HipHop, obercoole Macho-Typen und ihre Frauen. Entweder man mag es oder eben nicht. Das meiste aus diesem Mix mag ich nicht wirklich, weshalb es «The Fast And The Furious» den Autostunts und Vin Diesel verdankt, dass er von mir trotzdem eine knapp überdurchschnittliche Bewertung erhält.

 
Originaltitel: The Fast And The Furious
Regie: Rob Cohen März 2011
 

Teile:
The Fast And The Furious
2 Fast 2 Furious
The Fast And The Furious: Tokyo Drift
Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.
Fast & Furious Five