Miserables Wüstenabenteuer.
Der Golfkrieg ist zu Ende. Eine kleine Truppe aus vier Soldaten macht sich jedoch ohne Genehmigung auf in die Wüste. Sie folgen einem Plan, der sie zu einem Haufen Goldbarren führen soll.
Gleich vorweg: «Three Kings» ist schräg. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn überhaupt nicht. Bei mir ist leider Letzteres der Fall. Wahrscheinlich bin ich in den Augen vieler Filmkritiker der dumme Durchschnittszuschauer, der sich gegenüber innovativen Projekten verschliesst, bei dem die Story nach Schema F ablaufen soll und der enttäuscht ist, wenn es nicht in regelmässigen Abständen kracht...
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Bei der Geschichte und den Charakteren nehmen die Kuriositäten ihren Anfang. Die Drehbuchschreiber haben einige wirklich skurrile Ideen eingebaut, die mich eher befremdeten als amüsierten. Daraus resultiert ein ziemlich langweiliges Abenteuer in der Wüste, währenddem ich mich des Öfteren gefragt habe, was der Sinn des Ganzen sein soll und ob ich mir das bis zum Filmende antun will. Dass ich es trotzdem getan habe, lag wohl an den Schauspielern. Mark Wahlberg sehe ich immer gern und Ice Cube füllt zum ersten Mal seine Rolle genügend gut aus.
Wer typische Kriegsaction à la «Windtalkers» oder «Black Hawk Down» erwartet, wird bitter enttäuscht. Actionmässig herrscht Flaute. Es wird ein wenig geschossen und noch weniger explodiert. Wenn dann einmal geschossen wird, kann es sein, dass die Szene durch bekloppte Effekte verunstaltet wird. Richtig zur Sache geht es nie.
Peinlich, dämlich, erbärmlich. Tut mir leid, aber damit konnte ich nun wirklich gar nichts anfangen.
 | Originaltitel: Three Kings | |
| Regie: David O. Russell | Oktober 2009 |