Ditch (Charlie Sheen) ist Fallschirmspringer und fiel schon öfters durch illegale Sprünge von irgendwelchen Gebäuden auf. Eines Tages plant er wie bereits viele Male zuvor mit einer «Kundin» einen Absprung aus dem Flugzeug. Bei diesem Unterfangen geht jedoch etwas schief, sodass die Frau zu Tode stürzt. Alles deutet auf einen fatalen Fehler von Ditch hin, der deswegen gewaltigen Ärger zu erwarten hat. Doch Ditch will es nicht wahrhaben, dass er den Tod der jungen Frau zu verantworten hat. Getrieben von einer Vermutung macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt dabei einer Verschwörung gegen ihn auf die Spur.
Zu Beginn wird Ditchs Alltag und der Unfall gezeigt. Alles noch ziemlich unspektakulär. Genau wie der Zuschauer ahnt jedoch auch Ditch nicht, was bald auf ihn zukommen wird. Sobald er nämlich der Verschwörung auf die Spur kommt, erkennt er, dass er viel tiefer in einer viel grösseren und gefährlicheren Sache drin steckt als erwartet. Diese Einführung ist sehr gelungen und bietet bereits lockere Unterhaltung. Die erfrischend innovative Story verläuft jedoch je länger je mehr dem Standard gemäss, was ein bisschen schade ist. Dennoch würde ich die Geschichte als überdurchschnittlich gut bezeichnen.
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Die Schauspieler kenne ich allesamt nicht, doch sie erfüllen ihre Aufgabe. Die Musik ist mir nicht speziell aufgefallen. Ab und zu habe ich mich bei der Machart an «Stirb langsam 2» erinnert gefühlt, was wohl an dem Alter des Films liegt. Die Inszenierung ist insgesamt durchaus solide.
Vor allem im Mittelteil gibt es kurze Schusswechsel und ein paar sehr hübsche Explosionen, die den Actionfreund bei Laune halten sollen. Des Weiteren werden mehrere Fallschirmabsprünge aus Flugzeugen gezeigt, deren Top-Inszenierung ich an dieser Stelle besonders hervorheben möchte. Gegen Schluss verläuft leider auch die Action etwas zu stark in den gewohnten Bahnen, wirkt im Gegensatz zu vorher zu übertrieben und klischeehaft. Mengenmässig hätte es gegen Ende hin ruhig noch etwas mehr sein dürfen. So ist der Film actionmässig zwar nicht schlecht, aber dennoch keine Offenbarung.
Zusammenfassend ist «Tödliche Geschwindigkeit» in der ersten Hälfte in mehrerlei Hinsicht innovativ, lässt aber gegen Ende hin nach und verläuft zu sehr nach gewohntem Muster. In Anbetracht des Herstellungsjahres ist der Film jedoch rundum gelungen und für einmaliges Schauen ganz sicher geeignet.
 | Originaltitel: Terminal Velocity | |
| Regie: Deran Sarafian | Juli 2009 |