Kurzkritik.
Weshalb «The Hurt Locker» mehrere Oscars eingeheimst hat, bleibt mir wohl vorenthalten. Er begleitet eine Gruppe amerikanischer Bombenentschärfer während ihren Einsätzen im Irak, wobei er sich mehr als Dokumentation anstatt als Spielfilm entpuppt. Eine wirkliche Geschichte kann ich daher nur schwierig ausmachen und unterhaltsam finde ich das Ganze auch nicht. Nur wenige Momente besitzen so etwas wie Spannung, die meiste Zeit langweilt mich
«The Hurt Locker». Zugegeben, die letzten Aussagen der Hauptperson machen betroffen und regen zum Nachdenken an, aber es rettet den Film auch nicht mehr.
Im Verleih von Ascot Elite
Die Darstellerleistungen präsentieren sich zwar solide, aber den seither beliebten Jeremy Renner finde ich irgendwie nicht so cool wie der Rest der Welt. Die Optik gelingt ebenfalls, was besonders während der ersten Explosion, die in perfekter Zeitlupe gezeigt wird, Laune macht. Aber Action darf man im Allgemeinen nicht erwarten. Wenige Explosionen sowie vereinzelte, kurze und unspektakuläre Schusswechsel. Das war’s. Dafür ist es realistisch. Wie bei einer Dokumentation eben üblich.
Spannungsarmer Irak-Streifen ohne Story. Gähn!
 | Originaltitel: The Hurt Locker | |
| Regie: Kathryn Bigelow | November 2010 |