Kurzkritik.
Nach dem Erfolg von «The Fast And The Furious» musste eine nicht wirklich nötige Fortsetzung her und nun macht sich ein bisher namenloser Regisseur daran, die Kuh noch weiter zu melken. Von den mindestens ebenso namenlosen Darsteller kann keiner am Karren ziehen, denn nach Vin Diesel fehlt jetzt auch noch Paul Walker. Die Optik ist schlechter geworden, viele Bilder einfach zu dunkel, die Musik war noch nie mein Ding und der Humor schlägt nicht ein. Zudem ist die Geschichte noch simpler und durchschaubarer als bei den Vorgängern. «The Fast And The Furious: Tokyo Drift» hinkt somit in allen Belangen hintennach.
Copyright: Universal Pictures
Schnelle Autos und leicht bekleidete Frauen kann zwar auch der dritte Teil vorweisen, übertreibt es damit aber, und das coole Getue der Jünglinge wirkt überaus lächerlich. Letztlich möchte ich viel lieber und hauptsächlich die Strassenflitzer gegeneinander antreten sehen. Die Autorennen unterhalten zum Glück tatsächlich gut und machen den Streifen erträglicher. Dabei wird viel gedriftet, aber sonstige Innovation gibt es kaum. Ausserdem fehlt es an Abwechslung, denn anderweitige Action suche ich vergeblich.
Kann man sich getrost sparen.
 | Originaltitel: The Fast And The Furious: Tokyo Drift | |
| Regie: Justin Lin | März 2011 |
Teile:
The Fast And The Furious
2 Fast 2 Furious
The Fast And The Furious: Tokyo Drift
Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.
Fast & Furious Five