Elite-Polizisten mithilfe einer virtuellen Computerwelt ausbilden. So stellt sich der Drehbuchschreiber von «Virtuosity» die Zukunft vor. Da dieses System noch nicht einsatzbereit und vorerst gefährlich ist, muss für die Tests ein Sträfling und ehemaliger Polizist (Denzel Washington) herhalten. Im Computer wird der grösste Schwerverbrecher (Russell Crowe) zusammengemixt und wie es kommen muss, bleibt er da nicht lange, sondern gelangt auf mysteriöse Art und Weise in die reale Welt. Der einzige, der ihn kennt und besiegen kann, ist ausgerechnet jener Gefängnisinsasse, der für die Tests benutzt wurde.
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Die Geschichte ist genauso unrealistisch wie Science-Fiction-Filme selbst, stellt aber für einen Actioner dennoch eine viel versprechende Grundidee dar. Leider wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht, was wohl hauptsächlich daran lag, dass ich mir einiges mehr an Action erhofft hatte.
Nach einem gelungenen Start wird Action eher Mangelware, was einen Hänger zur Folge hat, da mich der Rest nicht wirklich zu überzeugen vermag, auch wenn die «Qualitätsschauspieler» noch einiges wettmachen. Nach und nach bessert sich dies zum Glück. Geboten werden befriedigend inszenierte Schusswechsel und Verfolgungsjagden; Explosionen und Nahkämpfe sollte man besser nicht erwarten.
Die Spezialeffekte sind deutlich erkennbar nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der Streifen hat schliesslich schon einige Jahre auf dem Buckel. Das blaue Blut des Bösewichts finde ich ebenfalls nicht so cool, wie es offenbar wirken sollte. Die Inszenierung ist aber insgesamt okay.
Alles in allem gefällt «Virtuosity» nur halbwegs. Muss man nicht gesehen haben.
 | Originaltitel: Virtuosity | |
| Regie: Brett Leonard | Mai 2009 |