Grösstenteils Brauchbares von Steven Seagal.
Weil beim letzten Einsatz sein Freund ums Leben kam, schmeisst John Hatcher (Steven Seagal) seinen Job als Spezialagent hin, als welcher er jahrelang im Drogengeschäft mitmischte, und kehrt in seine Heimatstadt zurück. Dort hat sich mittlerweile Screwface (Basil Wallace), ein Crackdealer aus Jamaica, ein kleines Herrschaftsgebiet aufgebaut. Als er und John aneinander geraten, muss der ehemalige Agent seine Erfahrung früher auspacken als ihm lieb ist.
© Twentieth Century Fox Film Corporation. All rights reserved.
Dass B-Movie-Spezialist Steven Seagal mit «Marked For Death» ein anständiges Werk gelungen ist, hat er hauptsächlich der routinierten Inszenierung zu verdanken. Denn sie lässt trotz simpler Story nur wenige Längen zu, die während der ersten Filmhälfte auftauchen. Aber auch der Akteur selbst tritt als cooler Actionheld recht überzeugend auf. Dabei stört es mich nicht, dass «Marked For Death» fast gänzlich genretypisch ausfällt, indem Seagal beispielsweise fast ausschliesslich schwarze Kleidung trägt. Ein Dorn im Auge sind mir hingegen die schwarzen Rastatypen, die als Gangster zu trottelig wirken, darüber hinaus mit Magie umgehen und leider wird ihnen auch noch deutlich zu viel Leinwandzeit geschenkt.
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Gleich zu Beginn wird etwas geschossen und geprügelt. Ein gelungener Start, aber anschliessend gibt «Marked For Death» immer mehr das Ruder aus der Hand, weil er die rare Action durch nichts Nennenswertes kompensieren kann. Erst bei Filmmitte folgt eine lange und gute Actionszene, bestehend aus Autoverfolgungsjagd, etwas Sachschaden, Schusswechsel und Geprügel. Erfreulicherweise treten daraufhin endlich regelmässig Schiessereien und Schlägereien auf und werten den Gesamteindruck massiv auf. Bei den Handgreiflichkeiten wird übrigens nicht zimperlich miteinander umgegangen, sondern es bersten schon mal Knochen.
Fazit: Nach verhaltener erster Filmhälfte packt «Marked For Death» seine Actionszenen aus und lässt den unterhaltsamen Abend doch noch glücken. Die Bösewichte nerven mich, dafür gefallen die routinierte Inszenierung und ein überraschend cooler Steven Seagal. Ans Herz legen tue ich euch den Streifen aber trotzdem nicht.
 | Originaltitel: Marked For Death | |
| Regie: Dwight H. Little | Dezember 2010 |